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Spanien: Liga will am 11. Juni mit Sevilla-Derby starten2020-05-25 00:11FußballSpanien: Liga will am 11. Juni mit Sevilla-Derby startenDie Fußball-Saison in der spanischen Primera Division soll ab dem 11. Juni vor leeren Rängen fortgeführt werden.weiterlesen »Köln (SID) - Die Fußball-Saison in der spanischen Primera Division soll ab dem 11. Juni vor leeren Rängen fortgeführt werden. Das erklärte Ligapräsident Javier Tebas in einem Fernsehinterview am Sonntagabend mit Movistar Plus. Laut Tebas solle der Restart mit dem Derby zwischen Real Betis Sevilla und dem FC Sevilla erfolgen. "Ein Spiel für ganz Spanien", sagte er. Wenn dies nicht möglich ist, könne es "am 12., 13. oder sogar 14." weitergehen, erklärte der spanische Ligaboss.Tebas kündigte an, dass es in den kommenden Tagen eine offizielle Ankündigung über den Restart der seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Meisterschaft geben wird. Der 11. Juni ist das bevorzugte Datum für die erste Partie. "Es wäre unsere Hoffnung, an diesem Tag ein einziges Ligaspiel zu haben - fast als Hommage an das, was geschehen ist", sagte Tebas.Ministerpräsident Pedro Sanchez hatte bereits am Samstag eine Wiederaufnahme der Spiele ab dem 8. Juni erlaubt. Die Teams dürfen seit vergangener Woche wieder in Zehnergruppen trainieren. Elf Spieltage vor dem Saisonende liegt der FC Barcelona zwei Punkte vor dem Erzrivalen Real Madrid an der Tabellenspitze. 
Später Doppelschlag: Köln rettet Punkt im Derby gegen Düsseldorf2020-05-24 20:06FußballSpäter Doppelschlag: Köln rettet Punkt im Derby gegen DüsseldorfDer 1. FC Köln hat dank einer beherzten Schlussphase ein glückliches Remis gegen Fortuna Düsseldorf gerettet.weiterlesen »Köln (SID) - Ohne Fans erst spät im Derby-Modus: Der 1. FC Köln hat dank einer beherzten Schlussphase ein glückliches Remis gegen Fortuna Düsseldorf gerettet. Anthony Modeste (88.) und Jhon Cordoba (90.+1) sorgten mit ihren späten Treffern für das 2:2 (0:1) - und nahmen dem Rivalen damit die Hoffnung auf einen extrem wichtigen Sieg im Abstiegskampf.Kenan Karaman (41.) und Erik Thommy (61.) hatten die Fortuna in Führung gebracht, dennoch wurde es nichts mit dem zweiten Sieg unter Rösler. FC-Stürmer Mark Uth (58.) hatte in der zweiten Hälfte einen Foulelfmeter verschossen.Düsseldorf bleibt auf Relegationsrang 16 und hat noch drei Punkte Rückstand auf den FSV Mainz 05. Köln, vor der Liga-Unterbrechung dank einer Siegesserie sogar mit zarten Europapokal-Hoffnungen, bleibt als Zehnter im Tabellenmittelfeld.Rösler, dessen Team durch den Sieg des Verfolgers Werder Bremen in Freiburg (1:0) mit Ergebnisdruck angereist war, hatte keinen Zweifel an der Bedeutung der Partie gelassen: Ein Derby sei ein Derby, das gelte "auch ohne Zuschauer zu 100 Prozent".Entsprechend bissig präsentierte sich die Fortuna. Röslers Spielidee folgend griff Düsseldorf früh an und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe, Köln musste sich im leeren Stadion von Müngersdorf ins Spiel arbeiten.Und hatte dabei einige Mühe. Zwar gehörten den Gastgebern die ersten Torannäherungen durch Jhon Cordoba (10.) und Uth (15.), die erste echte Chance des Spiels hatte aber die Fortuna: Toni Leistners kapitaler Fehlpass brachte Karaman in Position, der hier noch an Timo Horn (21.) scheiterte.Auch danach kamen die Kölner immer wieder mit dem Druck des Gegners nicht klar, die verdiente Führung war die Folge. Kapitän Adam Bodzek, erstmals nach der Corona-Pause in der Startelf, eroberte den Ball in der Kölner Hälfte, über Steven Skrzybski kam der Ball zu Karaman - und der Gast führte.Die Kölner fanden kaum zu ihrem seit Gisdols Amtsübernahme so typischen Umschaltspiel, weil Düsseldorf kaum Bälle in der gefährlichen Zone hergab - und seinerseits mit viel Druck die Schwächen im FC-Spiel aufdeckte.Zwar brachte ein Foul Bodzeks an Uth den Gastgebern die Chance vom Elfmeterpunkt, die bislang so erfolgreiche Schalker Leihgabe vergab aber gegen Florian Kastenmeier. Nur zwei Minuten später schloss Thommy einen starken Konter zum 2:0 ab, schon beim Hinspielsieg (2:0) hatte der Flügelspieler getroffen.Gisdol wechselte noch einmal offensiv, brachte unter anderem Modeste, auch ein Fallrückzieher des Franzosen (69.) brachte aber zunächst nichts Zählbares.
Herrlich siegt bei verspätetem Debüt und verschärft Schalke-Krise2020-05-24 15:25FußballHerrlich siegt bei verspätetem Debüt und verschärft Schalke-KriseBei seinem Debüt nach der Zahnpasta-Affäre hat Heiko Herrlich die Pleitenserie des FC Augsburg gestoppt und den Absturz von Schalke 04 beschleunigt.weiterlesen »Gelsenkirchen (SID) - Bei seinem verspäteten Debüt nach der Zahnpasta-Affäre hat Heiko Herrlich die Pleitenserie des FC Augsburg gestoppt und den Absturz von Schalke 04 beschleunigt. 75 Tage nach seinem Dienstantritt feierte der 48-Jährige in seinem ersten Spiel auf der FCA-Trainerbank einen 3:0 (1:0)-Sieg in Gelsenkirchen, die Schwaben setzten sich nach vier Niederlagen wieder von der Abstiegszone ab.Eduard Löwen erzielte in der sechsten Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß das Führungstor. Noah Sarenren Bazee (76.) und Sergio Cordova (90.+1) nutzten in der Schlussphase die nachlässige Defensivarbeit der Gastgeber, die in der Rückrundentabelle nur 16. sind. Für die hochverschuldeten Königsblauen, die wegen der Coronakrise finanziell besonders unter Druck stehen, wird die Rückrunde vor Geisterkulisse immer gruseliger: In neun Spielen in Folge ohne Sieg stehen 2:22 Tore zu Buche, die angestrebte Rückkehr in den Europapokal wird immer unwahrscheinlicher.  Herrlich, der mit einem spontanen Einkauf gegen die Quarantäne-Vorschriften verstoßen und das 1:2 vor einer Woche gegen den VfL Wolfsburg nur aus der VIP-Loge verfolgt hatte, sorgte bei der Aufstellung gleich für eine Überraschung: Für Kapitän Daniel Baier lief der Ecuadorianer Carlos Gruezo im Mittelfeld auf. "Ich freue mich riesig, dass es auch für mich endlich losgeht", sagte Herrlich bei DAZN.Der Ex-Stürmer sah einen Start nach Maß: Löwen zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer. Der Schalker Weston McKennie hatte die erste Augsburger Offensivaktion eingeleitet, indem er den Ball in der eigenen Hälfte vertändelte. Torhüter Markus Schubert, der schon bei fünf Gegentoren gepatzt hatte, kam nur noch mit den Fingerspitzen an den Ball.  Schalke-Coach David Wagner hatte gegenüber dem 0:4-Debakel im Revierderby bei Borussia Dortmund auf drei Positionen gewechselt: Für die verletzten Jean-Clair Todibo (Sprunggelenk) und Amine Harit (Innenband) sowie den schwachen Benito Raman rückten Alessandro Schöpf, Rabbi Matondo und die Augsburger Leihgabe Michael Gregoritsch in die Startelf. Außerdem stellte er von Fünfer- auf Vierer-Abwehrkette um."Kritik ist total nachvollziehbar", sagte Wagner, der durch die verkorkste Rückrunde unter Druck geraten ist: "Der muss man sich stellen." Nach dem frühen Rückstand war die Verunsicherung der Schalker deutlich spürbar, die Fehlpässe im Aufbau häuften sich. Zumindest blieb den kriselnden Königsblauen ein gellendes Pfeifkonzert erspart. Für die erste Torannäherung sorgte Matondo, der nach einem Alleingang an Keeper Andreas Luthe scheiterte (28.)."Augsburg ist sehr kompakt, macht das Spielfeld klein. Wir tun uns sehr schwer", urteilte Sportvorstand Jochen Schneider in der Pause. Doch auch in der zweiten Hälfte fand Schalke zunächst kein Rezept gegen die Augsburger Defensive, zu ungenau waren die Pässe, zu ideenlos die Offensivbemühungen. Die Gäste waren erneut mit einem Freistoß gefährlich: Philipp Max scheiterte aber an Schubert (69.).
BBL: Brose bleibt doch Gesellschafter in Bamberg2020-05-24 11:47BasketballBBL: Brose bleibt doch Gesellschafter in BambergRolle rückwärts in Bamberg: Die Brose Unternehmensgruppe bleibt entgegen ihrer Ankündigung aus der Vorwoche doch Gesellschafter bei Brose Bamberg.weiterlesen »Bamberg (SID) - Rolle rückwärts am Basketball-Standort Bamberg: Die Brose Unternehmensgruppe bleibt entgegen ihrer Ankündigung aus der Vorwoche doch Gesellschafter beim Bundesligisten Brose Bamberg. Das gab der Klub am Sonntag bekannt. Demnach seien Gespräche mit anderen Unternehmern über eine Übernahme der Anteile gescheitert. Daraufhin erklärte sich Brose bereit, "mindestens als Mehrheitsgesellschafter der Bamberger Basketball GmbH weiter zur Verfügung zu stehen".Am 15. Mai hatte das Unternehmen seinen Ausstieg als Gesellschafter zum 1. Juli bekannt gegeben, wollte aber zumindest als Haupt- und Namenssponsor dem Klub erhalten bleiben. Der Automobilzulieferer Brose hatte die Entscheidung infolge der Coronakrise und der "massiven Veränderungen in der Automobilindustrie" getroffen. Bei der Suche nach einem neuen Gesellschafter sei es in Gesprächen jedoch "zu keiner Übereinstimmung über die grundsätzliche Ausrichtung des Klubs und seiner sportlichen Ziele" mit dem Unternehmen Brose gekommen, wie es nun hieß. Mit dem Verbleib von Brose als Gesellschafter scheinen die größten Unsicherheiten über die Zukunft des Traditionsklubs zunächst beseitigt.Die Basketballer sind das größte sportliche Aushängeschild der fränkischen Stadt, neunmal wurde Bamberg Meister. Für die künftige Entwicklung sollen jedoch nach wie vor weitere Sponsoren und Unternehmen als Gesellschafter gewonnen werden.
Wieder ein Kantersieg, wieder Werner: Leipzig dominiert in Mainz2020-05-24 17:23FußballWieder ein Kantersieg, wieder Werner: Leipzig dominiert in MainzDie Scharfschützen von RB Leipzig haben mit dem nächsten Kantersieg gegen den FSV Mainz 05 im Fünfkampf um die Champions League zurückgeschlagen.weiterlesen »Mainz (SID) - 8:0 im Hinspiel, 5:0 im Rückspiel - und wieder dreimal Timo Werner: Die Scharfschützen von RB Leipzig haben mit dem nächsten Kantersieg gegen den FSV Mainz 05 im Fünfkampf um die Champions League zurückgeschlagen. Am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewann der haushoch überlegene Herbstmeister bei den Rheinhessen locker-leicht und setzte sich in der Tabelle wieder hinter Spitzenreiter Bayern München sowie Verfolger Borussia Dortmund.Nationalspieler Werner (11./58./75.) mit seinen  Saisontoren 22 bis 24, RB-Rekordmann Yussuf Poulsen (23.) in seinem 250. Pflichtspiel für die Sachsen und Marcel Sabitzer (36.) trafen für die Leipziger, die mit 68 Saisontoren ihren Bundesliga-Rekord aus der Saison 2016/17 (66) knackten.Wenig überraschend entwickelte sich schnell das erwartete Spiel auf ein Tor, in dem von den Leipzigern viel Kreativität gefragt war. Gegen eine tiefstehende Mainzer Fünferkette in der Abwehr und eine davor platzierte Viererkette im Mittelfeld zeigte Werners Führung allerdings, wie es gehen konnte: Über die Außenbahn kommen, dann ein präziser Pass ins Sturmzentrum - Treffer.Und Leipzig blieb wie im Hinspiel, in dem Werner auch dreimal getroffen hatte, aktiv. "Druck machen", forderte Trainer Julian Nagelsmann bei Ballbesitz der Mainzer, den es über längere Phasen aber kaum gab. Nach Poulsens Tor hätten Werner (25.) und Poulsen selbst (33.) fast erneut zugeschlagen, was schon zu diesem frühen Zeitpunkt gar nicht mal unverdient gewesen wäre.Den überfälligen dritten Treffer besorgte dann Sabitzer nach einem Vorstoß, der so typisch für Leipzig unter der Regie von Nagelsmann war. Als der Mainzer Edimilson Fernandes Probleme bei der Ballkontrolle andeutete, stürzten vier RB-Spieler wie Raubkatzen auf ihn zu und eroberten gemeinsam den Ball. Christopher Nkunku (45.) verfehlte einen weiteren Treffer um wenige Zentimeter.Wer glaubte, dass die Gäste nach dem Seitenwechsel das Tempo drosseln würden, sah sich getäuscht. Wie vor dem dritten Tor war die Balleroberung im Mittelfeld auch für den vierten Treffer der Ausgangspunkt, am Ende einer fabelhaften Kombination musste Werner nur noch ins leere Tor einschieben. Der Topstürmer jagt nun sogar Bayerns Robert Lewandowski (27 Tore).Phasenweise waren die Mainzer, als Tabellen-15. tief im Abstiegssumpf, sogar zu bemitleiden. Gegen die Schnelligkeit von Werner und Co. oder den Spielwitz der Schaltzentrale um Sabitzer und Kevin Kampl hatten sie keine Mittel. Am Mittwoch (20.30 Uhr) steht mit Aufsteiger Union Berlin immerhin wieder ein Gegner auf Augenhöhe auf dem Platz.
Iniesta über Depressionen: "Schwerste Phase meines Lebens"2020-05-24 08:19FußballIniesta über Depressionen: "Schwerste Phase meines Lebens"Fußballstar Andres Iniesta hat zugegeben, während seiner Karriere und trotz aller Erfolge mit schweren psychischen Problemen gekämpft zu haben.weiterlesen »Köln (SID) - Der frühere spanische Fußball-Weltmeister Andres Iniesta hat zugegeben, während seiner Karriere und trotz aller Erfolge mit schweren psychischen Problemen gekämpft zu haben. "Ich habe leider einige Unglücksfälle hintereinander erleben müssen, obwohl ich damals wirklich erfolgreich war. Dann aber starb im August 2009 mein Freund Dani Jarque, was mich wirklich in eine so heikle Situation brachte, dass ich professionelle Hilfe brauchte", sagte Iniesta im Interview mit der Bild am Sonntag.Jarque war damals Profi bei Espanyol Barcelona und starb an plötzlichem Herzversagen. Für Iniesta ein einschneidendes Erlebnis, er zog sogar wieder bei seinen Eltern ein. "Das war sicherlich die schwerste Phase meines Lebens. Es war sehr gut für mich, die Unterstützung von Anna, meiner damaligen Freundin und jetzigen Frau, und natürlich auch die meiner Eltern zu haben", erzählte er. Sein Siegtor im WM-Finale 2010 gegen die Niederlande (1:0 n.V.) "war der Anfang zur Besserung".Inzwischen habe er diese Zeit - auch dank professioneller Hilfe - überstanden. "Glücklicherweise gehört diese Phase der Vergangenheit an. Eine Phase, die einen stärkeren und besseren Menschen aus mir gemacht hat", sagte er. Mit dem FC Barcelona gewann Iniesta unter anderem neunmal die Meisterschaft und viermal die Champions League, mit Spanien wurde er zudem noch Europameister 2008 und 2012. Seit Mai 2018 spielt der Mittelfeldstratege bei Vissel Kobe in Japan.
Stadiongast Beckenbauer: "Von der Leistung gibt es keinen Unterschied"2020-05-24 07:11FußballStadiongast Beckenbauer: "Von der Leistung gibt es keinen Unterschied"Stadiongast Franz Beckenbauer hat beim Heimspiel von Fußball-Rekordmeister Bayern München gegen Eintracht Frankfurt (5:2) sportlich nichts gefehlt.weiterlesen »Köln (SID) - Stadiongast Franz Beckenbauer hat beim Heimspiel von Fußball-Rekordmeister Bayern München gegen Eintracht Frankfurt (5:2) sportlich nichts gefehlt. "Unter diesen Umständen, ohne Fans und Atmosphäre, war das ein hervorragendes Fußballspiel. Kompliment an beide Mannschaften, das war wirklich sehr, sehr guter Fußball", sagte Beckenbauer Sport1.Beckenbauer, der von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu dem Geisterspiel eingeladen worden war, saß mit Mundschutz auf der Tribüne und lobte anschließend das Niveau. "Es ist zwar für den Fußballfan nicht ganz befriedigend, weil er nicht ins Stadion darf. Von der Leistung der Spieler her gibt es aber keinen Unterschied", sagte der 74-Jährige. Die Saison ohne Zuschauer zu Ende zu bringen, hält Beckenbauer für die richtige Maßnahme. "Ich denke schon, dass man das vertreten kann, wenn sich alle an die Regeln halten", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern.
Aytekin über Geisterspiele: "Niedrige Pulswerte im Derby"2020-05-24 07:55FußballAytekin über Geisterspiele: "Niedrige Pulswerte im Derby"Schiedsrichter Deniz Aytekin fehlen in den derzeitigen Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga die Emotionen, sogar in den besonderen Spielen.weiterlesen »Köln (SID) - Schiedsrichter Deniz Aytekin fehlen in den derzeitigen Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga die Emotionen, sogar in den besonderen Spielen. "Ich muss zugeben, dass ich beim letzten Derby vor einer Woche Pulswerte hatte, die extrem niedrig waren, im Vergleich zu den Spielen mit Zuschauern", sagte Aytekin im ZDF-Sportstudio. Der 41-Jährige hatte am ersten Spieltag nach der Coronapause das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 (4:0) geleitet.Ohne die Fans auf den Rängen seien die Spiele zwar nicht so hektisch, die Nachteile seien aber offenkundig. "Plötzlich fehlen diese Emotionen, das ist für uns genauso elementar, weil auch wir letztendlich diese Leidenschaft leben", sagte Aytekin. Er glaube jedoch, dass es eine Frage der Anpassung sei, bis die Emotionen zurück ins Spiel kommen - auch ohne Zuschauer."Ich glaube, dass sich alle Beteiligten an diese neuen Bedingungen gewöhnen werden. Es wird umkämpfter und es werden mehr Emotionen reinkommen. Wir hatten eine spezielle Vorbereitung auf die Geisterspiele. Wir sind sensibilisiert worden, dass man jetzt jedes Wort hören kann", sagte er.